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	<description>Das Magazin für Düsseldorf</description>
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		<title>Leserfoto März 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 17:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Leserfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Paul-Klee-Platz]]></category>

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		<description><![CDATA[„Paul-Klee-Platz&#8221;, Foto: Alexander L., 01.02.12]]></description>
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		<title>Landschaftspark Duisburg-Nord: Kohle und Stahl  – das war einmal!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 17:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftspark Duisburg-Nord]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo früher auf einem Areal von 200 Hektar Roheisen produziert wurde, befindet sich heute ein riesiger Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Herzstück des Landschaftsparks ist Hochofen 5, den man über eine Metalltreppe bis zu einer Plattform in 70m Höhe besteigen kann. Dort oben wird man mit einem grandiosen Ausblick belohnt: Nicht nur das imposante Ausmaß<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/allgemein/landschaftspark-duisburg-nord-kohle-und-stahl-das-war-einmal/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1070" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.lola-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0047.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1070" title="Fotos:  Thomas Höhndorf" src="http://www.lola-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_0047-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Thomas Höhndorf</p></div>
<p>Wo früher auf einem Areal von 200 Hektar Roheisen produziert wurde, befindet sich heute ein riesiger Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Herzstück des Landschaftsparks ist Hochofen 5, den man über eine Metalltreppe bis zu einer Plattform in 70m Höhe besteigen kann. Dort oben wird man mit einem grandiosen Ausblick belohnt: Nicht nur das imposante Ausmaß des Geländes mit all seinen Grün- und Wasserflächen wird deutlich, man hat auch eine unübertreffliche Sicht auf ganz Duisburg, das Ruhrgebiet und den Niederrhein.</p>
<p>Wer dennoch lieber auf dem Boden bleibt, kann das Areal zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Während man sich durch undefinierbare Eisenkonstruktionen und zugewachsene Bahn-Trassen bewegt,</p>
<p>erklären Hinweistafeln Begriffe wie Möllerbunker, Gasometer, Gebläse-, Pumpen- und Gießhalle. Geschichtsinteressierte können eine der regelmäßig stattfindenden Führungen mitmachen.</p>
<p>Sportfreunde kommen im Landschaftspark ebenfalls voll auf ihre Kosten. So finden Kletterer gleich zwei Attraktionen: Schrägwände in ehemaligen Erzbunkern (bis zu7 m tief und 240 m lang) und den Hochseilparcours „Expedition Stahl“ in Gießhalle 2, wo früher das flüssige Roheisen abgestochen wurde. Direkt gegenüber können Tauchliebhaber im Gasometer hinab schweben und in 13 Metern Tiefe eine Cessna, zwei Autowracks und eine Schiffsruine entdecken.</p>
<p>Für Kinder gibt es im nebst Spielplätzen und Riesenröhrenrutsche auch den Ingenhammshof, einen Lehr- und Lernbauernhof mit weitläufigen Spielwiesen, Pferden, Schafen und Kühen.</p>
<p>Langweilig wird es im Landschaftspark nie. Und mit ein bisschen Glück erlebt man sogar die faszinierende Lichtinstallation des Künstlers Jonathan Park mit, die eine leise Ahnung davon vermittelt, wie es war, als hier früher glühendes Licht flackerte.</p>
<p><em> Silke Meyer</em></p>
<div><em>Lesen Sie auch die anderen <a href="http://www.lola-magazin.de/kategorie/allgemein/ausflug/">Lola-Ausflug-Tipps</a>!<br />
</em></div>
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		<title>Hyatt Regency Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Hyatt Regency]]></category>
		<category><![CDATA[Medienhafen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das im Dezember 2010 eröffnete Hyatt Regency Düsseldorf ist Teil des Gesamtprojektes Hafenspitze im Düsseldorfer Medienhafen. Das Hotel befindet sich in einem von zwei 19-stöckigen, 65 Meter hohen, voll verglasten Zwillingstürmen und ist durch eine Fußgängerbrücke mit der gegenüberliegenden Hafenseite verbunden.  Die Düsseldorfer Architekten Jurek M. Slapa und Helmut Oberholz gewannen bereits zehn Jahre vor<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/duesseldorf/gebaeudeportraet/hyatt-regency-duesseldorf/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das im Dezember 2010 eröffnete Hyatt Regency Düsseldorf ist Teil des Gesamtprojektes Hafenspitze im Düsseldorfer Medienhafen. Das Hotel befindet sich in einem von zwei 19-stöckigen, 65 Meter hohen, voll verglasten Zwillingstürmen und ist durch eine Fußgängerbrücke mit der gegenüberliegenden Hafenseite verbunden. </strong></p>
<p>Die Düsseldorfer Architekten Jurek M. Slapa und Helmut Oberholz gewannen bereits zehn Jahre vor der Eröffnung des Hotels den internationalen Wettbewerb an der Speditionsstraße. „Die Idee war, ein kraftvolles, markantes Gebäude zu schaffen, das diesem Ort gerecht wird. Die beiden Hochhäuser bilden einen virtuellen Kubus, der durch die Living-Bridge mit dem Festland verbunden ist. Seine skulpturale Wirkung erhält das Gebäude durch die beeindruckenden Auskragungen. Die Aussparungen in den unteren Ebenen sollten ursprünglich als zwei transparente Brückenhäuser wieder auftauchen. Aus Kostengrunden musste bei der Realisierung aber auf ein Brückenhaus verzichtet werden. Hier wurde die Form also nachträglich beeinflusst. Obwohl das Gebäude erst zehn Jahre nach dem Wettbewerbsentscheid realisiert wurde, wirkt es nicht überholt, sondern zeitgemäß“, sagt Jurek M. Slapa über die Realisierung dieses außergewöhnlichen Projektes.</p>
<p>Das Design des Hotels besticht durch warme Farben, Glas und viel Tageslicht. Deckenhohe Fensterfronten bieten einen spektakulären Ausblick auf den Medienhafen und die Altstadt.</p>
<p>Das Hyatt Regency Düsseldorf verfügt über 303 Zimmer und Suiten, vier Restaurants und Bars sowie ca. 850 Quadratmeter Veranstaltungsfläche, zu der auch der 445 Quadratmeter große Ballsaal mit wasserüberflutetem Glasdach gehört. Ein luxuriöses Spa mit verschiedenen Behandlungsräumen, Whirlpool, Sauna und Fitnessraum darf natürlich nicht fehlen.</p>
<div id="attachment_1067" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.lola-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/DUSSE_P150_Outside_view_HRD_46968.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="size-medium wp-image-1067" title="Foto: Hyatt Regency Düsseldorf" src="http://www.lola-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/DUSSE_P150_Outside_view_HRD_46968-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Hyatt Regency Düsseldorf</p></div>
<p><em>Beate Werthschulte</em></p>
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		<title>Lolas Restaurant-Tipp: Pizzeria Pesto</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Lolas Restaurant-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Pizza]]></category>
		<category><![CDATA[Pizzeria Pesto]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz in der Nähe des Fürstenplatzes befindet sich die kleine, gemütliche Pizzeria von Pizza-Bäcker Paolo Salvato. Das familiäre Flair sorgt dafür, dass wir uns hier sofort wohl fühlen. Der Service ist schnell und freundlich, die bestellten Pizzen Mafiosa und Parma Rucola sind einfach hervorragend. Die Zutaten sind „bio“ und frisch, der Pizzaboden schön knusprig. Die<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/duesseldorf/lolas-restaurant-tipp-pizzeria-pesto/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz in der Nähe des Fürstenplatzes befindet sich die kleine, gemütliche Pizzeria von Pizza-Bäcker Paolo Salvato. Das familiäre Flair sorgt dafür, dass wir uns hier sofort wohl fühlen. Der Service ist schnell und freundlich, die bestellten Pizzen Mafiosa und Parma Rucola sind einfach hervorragend. Die Zutaten sind „bio“ und frisch, der Pizzaboden schön knusprig. Die Pasta und Pizza gibt es wahlweise auch aus Vollkorn-Mehl. Um die sieben Euro kostet eine Pizza, die Preise sind fair. „Provare per credere!“ &#8211; Probieren geht über studieren.</p>
<p>Hier gehen wir gerne wieder hin!</p>
<p>Das Lola-Team wünscht Ihnen guten Appetit  in der Pizzeria Pesto!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Öffnungszeiten</p>
<p><strong>Di &#8211; Fr</strong> 12.00 &#8211; 14.30 Uhr und 17.30 &#8211; 22.30 Uhr</p>
<p><strong>Sa</strong> 17.00 &#8211; 22.30 Uhr  <strong>S0</strong> 12.00 &#8211; 22.00 Uhr</p>
<p><strong>Mo</strong> Ruhetag</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Pizzeria Pesto</p>
<p>Pionierstr. 54, 40215 Düsseldorf</p>
<p>Telefon 0211 / 388 58 72</p>
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		<title>Rund um den Fürstenplatz: Kiezatmosphäre mitten in Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Schaufenster]]></category>
		<category><![CDATA[Fürstenplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der historische Fürstenplatz liegt mitten im Düsseldorfer Stadtteil Friedrichstadt. Im Laufe der letzten Jahre haben sich in den Straßen rund um diesen Platz Künstler, trendige kleine Geschäfte und Bistros angesiedelt und die Anwohner fühlen sich in ihrem Kiez sehr wohl.  Ein Auto muss man hier nicht unbedingt besitzen, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie den Straßenbahnlinien<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/duesseldorf/schaufenster/rund-um-den-fuerstenplatz-kiezatmosphaere-mitten-in-duesseldorf/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der historische Fürstenplatz liegt mitten im Düsseldorfer Stadtteil Friedrichstadt. Im Laufe der letzten Jahre haben sich in den Straßen rund um diesen Platz Künstler, trendige kleine Geschäfte und Bistros angesiedelt und die Anwohner fühlen sich in ihrem Kiez sehr wohl. </strong></p>
<p>Ein Auto muss man hier nicht unbedingt besitzen, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie den Straßenbahnlinien 707 und 715 und der Buslinie 725 sind Innenstadt, Bahnhof oder Medienhafen gut zu erreichen. Zunächst fällt auf dem Fürstenplatz selbst der große Industriebrunnen mit den Bronzefiguren Bergmann und Hüttenarbeiter sowie dem Gott Vulcanus auf, die in den Jahren 1911 bis 1913 vom Bildhauer Friedrich Coubillier erschaffen wurden. Der Brunnen stand zunächst am Rheinufer vor dem Düsseldorfer Kunstpalast und seit etwa 1937 steht er sozusagen als Wahrzeichen auf dem Fürstenplatz.</p>
<p>Leider gibt es in Friedrichstadt kaum Grünanlagen. Der einzige Spielplatz des Stadtteils befindet sich mitten auf dem Fürstenplatz und wird natürlich von den dort wohnenden Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen. Jeden Mittwoch und Samstag findet auf dem Fürstenplatz zudem der Wochenmarkt mit einem guten Angebot an Obst und Gemüse aus der Region, Backwaren sowie Fleisch und Wurst statt. Für alle anderen Lebensmittel geht man in den Supermarkt direkt gegenüber dem Marktplatz. Übrigens gibt es seit Kurzem  auf dem Fürstenplatz zur Freude aller Eisliebhaber einen kleinen Ableger des Eiscafés Belluno, dessen Hauptgeschäft auf der Helmholtzstraße bereits seit Jahrzehnten existiert und ganz hervorragendes Eis herstellt.</p>
<p>Weiterhin gehört zum Fürstenplatz die katholische St.-Antonius-Kirche, eine dreischiffige Basilika, die größte Kirche in Düsseldorf. Sie wurde in den Jahren 1905 bis 1909 von dem bekannten Architekten Wilhelm Sültenfuß erbaut und steht heutzutage unter Denkmalschutz. Eine Besichtigung lohnt sich auf jeden FFall: Nutzen Sie doch dazu die Führung, die Kunesto in Kooperation mit unserem Magazin anbietet.</p>
<p>In direkter Nähe zum Fürstenplatz, auf der Helmholtzstraße, befindet sich die personell größte Düsseldorfer Feuerwache, nämlich die Feuerwache 1. Hier ist in einem schönen alten Gebäude, dessen Bau bereits im Jahr 1889 begonnen wurde, unter anderem die Branddirektion untergebracht. 117 Feuerwehrleute stehen rund um die Uhr im 24-Stunden-Dienst zur Verfügung. Auch auf der Hüttenstraße haben sich einige ganz besondere Geschäfte niedergelassen, allen voran die Sattlerei Amen. Hier werden zum Beispiel Gürtel oder Arbeitstaschen, Reisetaschen oder Ledermappen hergestellt und repariert, Sessel oder Stühle werden mit Leder bezogen und selbstverständlich werden alle Arten von Schuhen oder Stiefeln fachgerecht repariert. Empfehlenswert ist auch ein Besuch bei Le Freak &amp; Chic, einem Second-Hand-Laden der besonderen Art, denn hier findet man witzige und ausgefallene Mode und Accessoires. Es lohnt sich, dort einmal zu stöbern. Ebenfalls auf der Hüttenstraße bietet das Obst- und Gemüseparadies Lara mit einem sehr umfangreichen Sortiment seinen Lieferservice für Büros, Hotels oder Kindergärten an, und ein paar Schritte weiter auf der Pionierstraße kann man in der Pizzeria Pesto ganz herrliche Pizza genießen. Lesen Sie mehr dazu in unserem Restauranttipp. Und wer mittags Lust hat, sich mit Freunden auf einen Cappuccino und eine leckere Suppe zu treffen, ist in der Bar Apartment direkt am Fürstenplatz bestens aufgehoben. Mittwochs Abends geht es zum Reibekuchenessen ins Vossen gleich um die Ecke auf der Helmholtzstraße.</p>
<p>Touristen, die zentral und trotzdem ruhig und vor allem bezahlbar wohnen möchten, finden dazu rund um den Fürstenplatz gleich zwei Möglichkeiten, nämlich das Hotel Fürstenhof und das Günnewig Hotel Esplanade. Alle kulturellen Höhepunkte der Stadt sind gut erreichbar. Für Touristen und Düsseldorfer gleichermaßen spannend ist ein Besuch des Puppentheaters auf der Helmholtzstraße. Es ist übrigens keineswegs nur für Familien mit Kindern, sondern zum Beispiel mit dem Stück „Hannes und Paul“ auch für Erwachsene geeignet. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch bei TheArtSpace, dem „Kunstraum für bewegte Ideen“ am Fürstenplatz – einem Stück Kultur ganz anderer Art, denn hier soll unter Anderem über aktuelle Strömungen in den Bereichen Tanz und Performance informiert werden.</p>
<p>Neben Kunst, Kultur und Shoppen kann man am Fürstenplatz auch lernen, denn die Nachhilfe- und Sprachenschule „Lernen nach Maß“ bietet seit einigen Jahren Schülern und Lernwilligen eine Plattform, ihr Wissen in angenehmer Lernatmosphäre und individuell abgestimmt zu erweitern. Und wer nach so viel Lernen Lust hat, ein wenig kreativ zu sein, der geht zu eigenlob, sucht sich Keramik und Farben aus, bemalt sie und stellt so sein eigenes Geschirr her. Wer dann noch etwas für seine Gesundheit tun möchte, geht zu Physiotherapeutin Heike Marx und genießt eine entspannende Massage – eine Wohltat auch für Touristen, die den ganzen Tag unsere schöne Stadt zu Fuß erkundet haben.</p>
<p><em>Beate Werthschulte</em></p>
<p><strong>Lolas Restaurant-Tipp: <a href="http://www.lola-magazin.de/duesseldorf/schaufenster/lolas-restaura…pizzeria-pesto/ ‎">Pizzeria Pesto</a></strong></p>
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		</item>
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		<title>Mitten in der Mitte</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich zum wiederholten Male das Gummi auf die Haut meiner Hand klatschen ließ und sich dadurch meine Hautfarbe an dieser Stelle noch mehr von der Normalität entfernte (ich beobachtete die Verfärbung von einem zarten Rosa in ein Rot, welches bereits deutliches Potenzial zu einem kräftigen Blau in sich trug), entschied ich, eine kleine Pause<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/allgemein/mitten-in-der-mitte/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich zum wiederholten Male das Gummi auf die Haut meiner Hand klatschen ließ und sich dadurch meine Hautfarbe an dieser Stelle noch mehr von der Normalität entfernte (ich beobachtete die Verfärbung von einem zarten Rosa in ein Rot, welches bereits deutliches Potenzial zu einem kräftigen Blau in sich trug), entschied ich, eine kleine Pause zu machen und den Anderen dabei zuzuschauen, wie die sich ihre Hände malträtierten.</p>
<p>Was wie eine Selbstbestrafung klingt, ist eine Vorübung des Wochenendkurses „Meditatives Bogenschießen“. Bevor wir nämlich einen Bogen in die Hand nehmen durften, mussten wir erst dessen Handhabung einen Abend lang mit einer Gummizwille üben. Und dann, nur einen Tag später, durften wir einen Bogen in die Hand nehmen, um ein paar weitere Stunden später unseren ersten Pfeil zu verschießen.</p>
<p>Zur Erklärung: Die Zwille ist in diesem Falle so etwas wie eine Flitsche oder eine Steinschleuder, nur ohne Stein und ohne Schleuder, und heißt auch nicht Flitsche, sondern Gomuyumi, hat aber einen Griff, an dem ein dickes Gummi befestigt ist, welches immer wieder gespannt und dann losgelassen wird. Natürlich knallt dann das Gummi voll auf die Hand.</p>
<p>Übrigens: Was wir in diesem Kurs in drei Tagen machten, Zwille, Bogen, Pfeil und so, dauert in Japan im Durchschnitt drei Jahre. Im Fernen Osten üben Menschen ein Jahr an der Zwille, also an dem Gomuyumi, bevor sie sich einen Bogen aus der Nähe anschauen dürfen. Wir Europäer sind da viel ungeduldiger und wollen ja auch in unserem Leben noch etwas schaffen, deswegen bekommen wir so eine tödliche Waffe wie einen Bogen nach „nur“ zwei Tagen in die Hände. „Nur“ in Anführungszeichen deshalb, weil es noch weiter im Westen noch ungeduldiger zugehen kann. Da der Kelch der Bundeswehr an mir vorbeigegangen ist, kam es, dass ich noch nie ein Gewehr in meinen Händen gehalten hatte. Diese Unschuld wurde mir im mittleren Westen der USA innerhalb von 15 Minuten genommen. In dieser Zeit sah ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Schrotgewehr aus der Nähe, nahm es in die Hand, lud und benutzte es. Danach erschoss ich einen zwei Meter hohen Erdhügel und vier erheblich kleinere Tontauben. Das ging alles wesentlich schneller, war aber nicht meditativ.</p>
<p>Zurück zum Kyudo, so heißt diese Meditation im Stehen mit einem Bogen. Am nächsten Tag war es so weit. Der Kursleiter hatte erwähnt, dass man das Ziel nicht treffen wollen darf, vielmehr solle man den Pfeil im Ziel wissen. Was immer dies bedeuten mochte, ich versuchte, es so zu machen. Ungeduldig und erwartungsvoll spannte ich meinen Bogen zum ersten Mal mit einem Pfeil und plötzlich ließ ich die gespannte Sehne los. Der Pfeil schoss davon!</p>
<p>Wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel.</p>
<p>In diesem Fall war das Ziel meinem Pfeil nicht im Weg und ich suchte ihn eine längere Weile auf einer großen Wiese. Das war auch meditativ.</p>
<p><em>Hugo Berg</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Andreas Hintz</title>
		<link>http://www.lola-magazin.de/interview/interview-mit-andreas-hintz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=interview-mit-andreas-hintz</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Hinz]]></category>
		<category><![CDATA[Fortuna]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Hintz, 1969 in Düsseldorf geboren, ist 1. Vorsitzender von Fortuna Düsseldorfs ältestem Fanclub Fortuna-treu 1974 e.V. Der Banker mit Arbeitsplatz in Frankfurt und Wohnsitz in Düsseldorf ist Fortuna-Fan mit Leib und Seele. Wir freuen uns, dass er nach einer langen Arbeitswoche Zeit für ein Gespräch mit uns hatte. lola Herr Hintz, wie sind Sie<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/interview/interview-mit-andreas-hintz/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Andreas Hintz, 1969 in Düsseldorf geboren, ist 1. Vorsitzender von Fortuna Düsseldorfs ältestem Fanclub Fortuna-treu 1974 e.V. Der Banker mit Arbeitsplatz in Frankfurt und Wohnsitz in Düsseldorf ist Fortuna-Fan mit Leib und Seele. Wir freuen uns, dass er nach einer langen Arbeitswoche Zeit für ein Gespräch mit uns hatte.</strong></p>
<div>
<p><strong>lola</strong><strong> Herr Hintz, wie sind Sie Fortuna-Fan geworden?</strong></p>
<p><strong>Hintz </strong>Ich nehme an, es war wie bei den meisten Fans auch, ich habe als kleiner Junge angefangen Fußball zu spielen und bin dann als gebürtiger Düsseldorfer sozusagen automatisch Fan der Fortuna geworden. Seit 1990 bin ich Fortuna-Mitglied und seit 1992 Mitglied unseres Fanclubs Fortuna-treu.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Wie viele Mitglieder hat Ihr Fanclub und wie wird man Mitglied?</strong></p>
<p><strong>Hintz </strong>Wir haben jetzt über 160 Mitglieder, die ich fast alle persönlich kenne. Es ist uns sehr wichtig, neue Mitglieder zunächst einmal kennenzulernen und uns einen Eindruck von ihnen zu verschaffen. Deshalb müssen auch zwei aktuelle Mitglieder den Aufnahmeantrag eines neuen Mitglieds befürworten. Der Mitgliedsbeitrag beträgt drei Euro monatlich.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Was ist das Besondere an Ihrem Fanclub?</strong></p>
<p><strong>Hintz</strong> Das Besondere ist vielleicht, dass wir wie „eine große Familie“ sind und auf eine gewisse Disziplin und Ordnung achten. Das bedeutet zum Beispiel, dass es auf unseren Busfahrten zu den Auswärtsspielen bisher niemals Ärger gab, trotz einiger Bierchen benimmt sich niemand daneben, der Bus wird immer sauber verlassen. Auch die mitfahrenden Frauen müssen sich keine Sorgen machen, möglicherweise dumm angemacht zu werden. Auch die Bustoilette ist für sie jederzeit gut benutzbar, was ja auf solchen Fantouren nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Treffen sich die Mitglieder auch schon mal, wenn gerade kein Fortunaspiel ansteht?</strong></p>
<p><strong>Hintz</strong> Aber ja, wir haben ein ausgeprägtes Vereinsleben. Wir veranstalten zum Beispiel jedes Jahr eine große Weihnachtsfeier mit Buffet und Tombola. Letztes Jahr haben uns auch wieder einige Spieler auf der Feier besucht. Im vergangenen Sommer haben wir uns zu Saisonbeginn zum so genannten „Saison-Angrillen“ mit über 50 Mitgliedern getroffen. Viele unserer Mitglieder genießen neben dem Fußball gerade auch die Geselligkeit im Verein.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Sind Sie selbst bei jedem Spiel der Fortuna dabei?</strong></p>
<p><strong>Hintz</strong> Ja, selbstverständlich, ich habe seit März 1995 kein einziges Meisterschaftsspiel verpasst. Am 7. April, wenn die Fortuna auswärts gegen Hansa Rostock spielt, wird das – wenn nichts dazwischen kommt – mein 600. Spiel in Folge sein.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Gibt es ein besonderes Erlebnis, von dem Sie uns erzählen können?</strong></p>
<p><strong>Hintz</strong> Ein ganz besonderer Tag war auf jeden Fall der 10.05.2009, denn das Auswärtsspiel gegen Braunschweig – kurz vor dem Aufstieg der Fortuna in die 2. Bundesliga – war mein 500. Spiel in Folge, das ich besucht habe. An diesem Tag habe ich die Mannschaft nach dem Spiel, das übrigens 5:5 ausgegangen ist, zum Essen in ein Restaurant in Peine eingeladen. Obwohl die Stimmung zuerst wegen des unentschieden ausgegangenen Spiels etwas gedrückt war, war es ein ganz besonderes Erlebnis. Ich hatte vorher über Norbert Meier und Lumpi Lambertz angefragt und habe mich sehr über die Zusage gefreut.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Herr Hintz, wie schaffen Sie es, neben Ihrem Job in Frankfurt und der Arbeit für den Fanclub tatsächlich alle Spiele zu besuchen? Das ist doch unglaublich zeitaufwändig!</strong></p>
<p><strong>Hintz</strong> Das stimmt natürlich, ich investiere nahezu meine gesamte Freizeit in den Fußball bzw. in Fortuna Düsseldorf. Mit meinem Arbeitgeber habe ich ein Abkommen, dass ich grundsätzlich Urlaub nehme, wenn die Fortuna spielt. Und meinen diesjährigen Sommerurlaub verbringe ich natürlich in Polen und der Ukraine, um bei der Europameisterschaft dabei zu sein. Ich war in diesem Jahr auch ein paar Tage in Spanien und habe die Fortuna im dortigen Trainingslager besucht. Übrigens hat die Fortuna dort nach dem ersten Testspiel die anwesenden Fans zum Essen eingeladen, die Tische waren bunt gemischt mit Spielern und Fans. Es herrscht eine sehr familiäreAtmosphäre, wie es sie wohl kaum in einem anderen Verein im Profifußball gibt.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Können Sie sich ein Leben ohne Fußball überhaupt vorstellen?</strong></p>
<p><strong>Hintz</strong> Ehrlich gesagt: nein! Für meine Familie und meine Freunde sind meine Begeisterung und Leidenschaft für den Fußball und die Fortuna auch oftmals nicht ganz einfach, denn der Fußball steht fast immer an erster Stelle. Wenn Sie mich fragen würden, ob ich eher auf Sex oder eher auf Fußball in meinem Leben verzichten könnte, dann würde ich Ihnen antworten, dass Sex zwar ganz großartig ist, ich aber eher darauf verzichten könnte als auf Fußball.</p>
<p><strong>lola</strong><strong> Herr Hintz, wir danken Ihnen ganz herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen, dass Sie auch das 1.000. Spiel schaffen.</strong></p>
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		<title>Fortuna Düsseldorf – auf jeden Fall Kult, vielleicht bald auch wieder erstklassig</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist gar nicht so leicht, in diesen Zeiten eine Geschichte über Fortuna Düsseldorf zu schreiben, ohne all das zu wiederholen, was ohnehin jeden Tag in der Zeitung oder im Internet zu lesen ist. Und tagesaktuell können wir natürlich auch nicht berichten. Deshalb haben wir uns ein bisschen Hilfe geholt und uns Anfang des Jahres<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/titelthemen/fortuna-duesseldorf-auf-jeden-fall-kult-vielleicht-bald-auch-wieder-erstklassig/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist gar nicht so leicht, in diesen Zeiten eine Geschichte über Fortuna Düsseldorf zu schreiben, ohne all das zu wiederholen, was ohnehin jeden Tag in der Zeitung oder im Internet zu lesen ist. Und tagesaktuell können wir natürlich auch nicht berichten. Deshalb haben wir uns ein bisschen Hilfe geholt und uns Anfang des Jahres mit Thomas Allofs getroffen.</strong></p>
<p>Er ist mit der Fortuna seit vielen Jahren fest verbunden, zunächst von 1978 bis 1982  und dann noch einmal von 1990 bis 1992 als Spieler und inzwischen seit Jahren ehrenamtlich im Vorstand – er kennt also alle Höhen und Tiefen unseres Düsseldorfer Kultvereins. Übrigens ist er mit der Autorin der Meinung, dass die Fortuna ganz bestimmt in diesem Jahr in die erste Bundesliga aufsteigen wird. Hoffen wir also, dass er Recht behält. Von ihm haben wir auch erfahren, dass der Eindruck, den man als Fan hat, nämlich dass die Spieler sehr nett und sympathisch sind und sich nicht nur auf dem Platz gut verstehen, absolut richtig ist. Dieser gute Teamgeist ist ein wichtiges Kriterium für den derzeitigen Erfolg und deshalb ist der Mannschaft zu wünschen, dass diese Harmonie bleibt, auch wenn Spieler wechseln. Gut auch, dass Trainer Norbert Meier, inzwischen seit 2008 dabei, bleiben wird – bekanntermaßen hat er ja seinen Vertrag bereits im Januar bis 2014 verlängert.</p>
<p>Einer der prägendsten Trainer der Fortuna war sicher Aleksandar Ristic , der insgesamt drei Mal für die Fortuna zuständig war, zuletzt in der Saison 2000/2001. Mit ihm gelang in den Jahren 1994 und 1995 der direkte Durchmarsch von der dritten Liga in die erste Bundesliga. Thomas Allofs bezeichnet Ristic als schillernde Persönlichkeit, oftmals auch unbequem und nicht ganz einfach, aber für die Stammspieler damals ein sehr guter Trainer, und er selbst hat sich bestens mit ihm verstanden.</p>
<p>Weitere wichtige Faktoren des Erfolgs sind das gute Führungsteam rund um den Vorstandsvorsitzenden Peter Frymuth und die positive finanzielle Situation, denn bis auf das Sportwelt-Darlehen von ca. 6 Millionen Euro, das über die Fernseheinnahmen abbezahlt wird, ist der Verein endlich schuldenfrei. Hierbei hat natürlich auch das Engagement der prominentesten Fans der Fortuna, nämlich der Toten Hosen, sehr geholfen. Außerdem hat die Fortuna das Glück, ihre Heimspiele in einem der schönsten Stadien in Deutschland absolvieren zu dürfen. Dass es seinerzeit gebaut wurde, obwohl es der Fortuna schlecht ging, hat sich im Nachhinein als gute und richtige Entscheidung herausgestellt. Eine weitere wichtige Einnahmequelle ist  auch der seit geraumer Zeit jährlich stattfindende Wintercup, der mit zur Auslastung der Arena dient und natürlich eine gute Möglichkeit bietet, sich bei nahezu optimalen Bedingungen mit guten Bundesligamannschaften sportlich zu messen. Allerdings geht es beim Wintercup nicht nur ums Geld, sondern er ist auch ein Service und ein Dank an die Fans. Nur die Ultras bleiben dieser Veranstaltung regelmäßig fern, weil ihnen der Wintercup zu kommerziell ist – schade eigentlich, denn es macht doch jedes Jahr immer wieder Spaß.</p>
<p>Der für den Erfolg so wichtige Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft wird auch durch ein Trainingslager unter südlicher Sonne gefördert. In diesem Jahr war die Mannschaft ein paar Tage in Spanien. Thomas Allofs hat uns erzählt, dass es bei einem solchen Trainingslager nicht nur darum geht, dass das Wetter zum Trainieren einfach besser ist, sondern die Spieler können sich auch besser fokussieren. Sie sind ein paar Tage weg vom häuslichen Alltag und es wird unter optimalen Bedingungen härter trainiert. Ihm selbst haben solche Trainingslager als Spieler immer gut gefallen, auch weil man einiges von der Welt sieht – er war zum Beispiel  in Israel und Costa Rica.</p>
<p>Was wäre eine Geschichte über Fortuna Düsseldorf ohne ein Gespräch mit Matthias „Matthes“ Mauritz, einem der legendären Spieler, der noch mit Paul Janes und Toni Turek in einer Mannschaft gespielt hat. Er hat es sich nicht nehmen lassen, uns die eine oder andere Anekdote zu erzählen. Er ist seit 67 Jahren Mitglied der Fortuna und hat 760 Spiele für den Verein bestritten. Dass er, eigentlich Hockeyspieler, rein zufällig zum Fußball und zur Fortuna kam, ist unter Fans sicher bekannt. Dort traf er dann sein Idol Paul Janes, dem er 1933 als 9-jähriger Junge zugeschaut hatte, als die Fortuna Deutscher Meister wurde, und durfte mit ihm nun in einer Mannschaft spielen. Er war so beeindruckt, dass er ihn zunächst sogar gesiezt hat, bis ihm Paul Janes dann das Du anbot. Und wer von uns weiß schon, dass nach dem Zweiten Weltkrieg, bevor im Jahr 1947 die Oberliga startete, jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag Freundschaftsspiele, die so genannten Kalorienspiele, ausgetragen wurden? Dabei ging es nicht um Geld, sondern um Lebensmittel, denn die Menschen hatten damals ja nur wenig zu essen. Matthes Mauritz hat übrigens niemals einen Profivertrag unterschrieben, er blieb immer Amateur und konnte so zweimal an Olympischen Spielen teilnehmen. Mit der der deutschen Amateurmannschaft unter Sepp Herberger hat er sogar Brasilien geschlagen. Die Mannschaft hat es damals bis ins Halbfinale geschafft. Während seiner Zeit als Vizepräsident von Fortuna Düsseldorf – diese Arbeit hat ihm übrigens nicht so viel Spaß gemacht, es ging der Fortuna finanziell nicht gut – wechselte im Jahr 1981 für die damals unglaubliche Summe von 2,4 Millionen DM Klaus Allofs nach Köln. Matthias Mauritz konnte im Jahr 1952 selbst ein Handgeld von 10.000 DM – sehr viel Geld in der damaligen Zeit – nicht zu einem Wechsel zu Bayern München bewegen. Nach nur fünf Tagen in einem Hotel in München hat er das Geld wieder zurückgegeben und ist nach Düsseldorf zurückgekehrt. Er ist der Fortuna immer treu geblieben und selbstverständlich Ehrenmitglied des Vereins. Bestimmt drückt auch er der Mannschaft die Daumen für den Aufstieg.</p>
<p>Die Fortunahat unsere Stadt in den letzten Jahren sicher positiv verändert. Heute sind Menschen Fans des Vereins, die sich früher gar nicht für Fußball interessiert haben. Es gibt wenig gewalttätige Auseinandersetzungen, höchstens mal in der Altstadt, aber nicht im Stadion. So können Familien mit Kindern – auch dank der relativ günstigen Preise – die Spiele jederzeit entspannt und unbesorgt genießen. Hoffen wir, dass das so bleibt.<em> </em></p>
<p><em>Beate Werthschulte</em></p>
<p>Lesen Sie auch das <a href="http://www.lola-magazin.de/interview/interview-mit-andreas-hintz/ ‎">Interview mit Andreas Hintz</a>…</p>
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		<title>Der neue Lola-Kalender</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 21:21:57 +0000</pubDate>
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<p>Wir freuen uns auf Ihre Veranstaltungen!</p>
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		<title>Fokussieren</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 09:37:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Fest der Liebe ist vorbei. Und die Liebe ist das Wichtigste im Leben. Nun hat der Januar nicht nur das neue Jahr sondern auch den Alltag mit seinen tausend Kleinigkeiten gebracht. Kleinigkeiten, die es immer wieder schaffen, diese wichtige Liebe zu überdecken. Ich meine nicht nur die Liebe zu einer Person, einem Tier oder der<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.lola-magazin.de/allgemein/fokussieren/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fest der Liebe ist vorbei. Und die Liebe ist das Wichtigste im Leben. Nun hat der Januar nicht nur das neue Jahr sondern auch den Alltag mit seinen tausend Kleinigkeiten gebracht. Kleinigkeiten, die es immer wieder schaffen, diese wichtige Liebe zu überdecken. Ich meine nicht nur die Liebe zu einer Person, einem Tier oder der Familie. Ich meine die Liebe, mit der man Dinge tut. Die Liebe, von der man spricht, wenn man sagt, man habe etwas mit Liebe gemacht und da stecke viel Liebe drin.</p>
<p>Ich fotografiere gerne. Auch wenn bei diesem Satz jede Überleitung fehlte, ist doch Folgendes gemeint: Wenn ich die Welt durch den Sucher einer Kamera sehe, dann fokussiere ich mich auf das mir in diesem Moment Wichtige. Alles andere wird weggeblendet und kommt nicht auf das Bild. Der Alltag mit seinen vielen Dingen, die es zu tun gilt, und die Welt mit ihren vielen Forderungen werden durch die Kamera überschaubarer und interessanter, weil ich mir die Dinge genauer ansehe, genauer ansehen kann.</p>
<p>Nur wenn wir genau hinsehen, können wir etwas mit Liebe betrachten. Etwas oberflächlich zu betrachten, heißt etwas schnell anzuschauen – ohne Liebe zum Detail –  eine Kamera gibt mir diese Detailverliebtheit wieder.</p>
<p>Ich finde es heutzutage schwierig, sich die Zeit zu nehmen, die man braucht, um etwas mit Liebe zu machen oder auch<br />
nur liebevoll anzusehen. Es gibt einfach zu viele Dinge, zu viele Informationen, zu viel von allem. Und alles muss beachtet werden!</p>
<p>Unser Gehirn hat unter anderem die Aufgabe, die Fülle der Informationen, die uns umgeben, nach Wichtigem und Unwichtigem zu filtern. Dies funktionierte früher auch sehr gut. Gingen wir zu Zeiten der Jäger und Sammler in den Wald, dann bemerkten wir nicht jeden einzelnen Baum und betrachteten schon gar nicht jedes einzelne Blatt, aber wir fanden die Beeren und bemerkten den Bären hinter einem Baum. So konnten wir Menschen unser Leben in Sicherheit bringen.</p>
<p>Heute ist es fast genau so. Nur achten wir in der Stadt auf Autos, die den Verkehr unsicher machen und sich hinter Werbetafeln verstecken könnten. Wir achten aber auch auf die Autos auf den Werbetafeln. Und wir haben gelernt, fast jedes Blatt Papier zu beachten, damit wir die beste Versicherung finden, die unser Leben sicherer macht. Anstatt nach Beeren zu suchen und Bären zu meiden, lernten wir Autos im Blick zu haben und gute Angebote zu finden, damit wir uns die Versicherungen auch leisten können.</p>
<p>Und manchmal, wenn der Alltag wieder voll von Dingen ist und ich keine Kamera dabei habe, dann schaue ich mir die Welt mit dem gleichen suchenden Blick an und frage mich, ob das, was ich gerade erlebe, ein Foto wert ist.</p>
<p>Alles ist ein Foto wert, das macht die Welt so wertvoll.</p>
<p><em>Hugo Berg</em></p>
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