Cabrio-Tour durch die Vulkaneifel

9. September 2011 | Von | Kategorie: Allgemein, Ausflug

VulkaneifelWer ein Cabrio oder Motorrad sein Eigen nennt, sollte die verbleibenden warmen Tage nutzen, um sein Schmuckstück noch einmal auszufahren. Unser Vorschlag ist eine Tour durch die Vulkaneifel an einem gold-gelben Herbsttag. 

Nördlich von Bitburg erhebt sich ein Gebiet, dessen Charakter hauptsächlich durch vulkanische Aktivitäten geprägt wurde. Das letzte Großereignis, die Bildung der Maare, liegt ca.11.000 Jahre zurück. Gemessen am Erdzeitalter ist dies nur ein ganz kleiner Zeitraum, sodass man durchaus sagen kann, dass die Kruste unter der Eifel auch heute noch in Bewegung  und damit aktiv ist. Wir beginnen unsere halbtägige Tour nördlich von Bitburg (A60, Abfahrt auf die L32) und fahren zunächst Richtung Kylltal, wo Schloss Malberg und die Kyllburg zu einem kleinen Abstecher einladen. Weiter geht es auf der L24 über Gerolstein und Salm (L29) nach Wallenborn, was übersetzt soviel wie „wallende Quelle“ heißt.

Alle 40 Minuten schießt hier eine bis zu zwei Meter hohe Kaltwasserfontaine aus dem Boden, ein Kohlensäuregeysir, der in Europa seinesgleichen sucht. Danach geht es weiter über Daun (257) in Richtung Gemünden (L46). Vulkanketten und Maare, die Augen der Eifel, prägen das Bild. Bei Gemünden befinden sich drei wunderschöne Maare fast an der Strecke. Ein Abstecher lohnt sich auf jeden Fall.

Um einen Spaziergang reicher geht es dann weiter nach Manderscheid, das wegen seiner beiden prächtigen Burgruinen berühmt ist. Zum Abschluss fahren wir dann entweder kurvenreich durch enge Täler und aussichtsreiche Höhen wieder zurück nach Gondorf oder auf kürzestem Weg Richtung Daun und über die A1 nach Düsseldorf.

Wer noch ein bisschen Zeit hat, dem sei noch ein Abstecher zum Laacher See (37 km südlich von Bonn) empfohlen, eine Caldera oder ein Einbruchkrater, der nach der Entleerung der Magmakammer unterhalb des Kegels durch dessen Einsturz entstanden ist.

Manuela Menn

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